Eine Hausratversicherung versichert das bewegliche Inventar deiner Wohnung vor Schäden durch Gefahren wie Feuer oder Einbrüche. Da in manchen Regionen statistisch häufiger Schäden entstehen, sind die Beiträge auch sehr stark von deinem Wohnort abhängig. Wenn du nach einer Hausratversicherung suchst, solltest du daher nicht nur auf den Preis schauen.
Folgende Bausteine sollten in deinem Vertrag enthalten sein, damit du gut abgesichert bist:

1. Verzicht auf Einrede der groben Fahrlässigkeit:

Begünstigst du einen Schaden, weil du nicht sorgfältig genug warst, handelst du grob fahrlässig. Stellt der Versicherer das fest, kann er die Leistung verweigern. Sich grob fahrlässig zu verhalten, passiert schneller als man denkt. Bereits ein gekipptes Fenster oder eine unverriegelte Tür vereinfachen einen Einbruch. Auch eine brennende Kerze in einem unbewachten Raum stellt grob fahrlässiges Verhalten dar. Mit dem Zusatz „Verzicht auf Einrede der groben Fahrlässigkeit prüft die Versicherung im Schadensfall nicht, ob du den Schaden durch grob fahrlässiges Verhalten begünstigt hast und kürzt deine Leistung nicht. Bestenfalls sollte der Zusatz unbegrenzt – also für die gesamte Versicherungssumme – gelten.

2. Unterversicherungsverzicht:

Eine Unterversicherung liegt vor, wenn die vertraglich festgelegte Versicherungssumme unter dem wahren Versicherungswert liegt. Im Schadensfall kannst du dann nur anteilige Entschädigungen erwarten.

Vereinfachtes Beispiel: Versicherungssumme 40.000 €; Versicherungswert: 60.000 €; Schadenhöhe: 9.000 €.
Da die Versicherungssumme nur 2/3 des Wertes ausmacht, würden auch nur 2/3 der Versicherungssumme übernommen werden und die Entschädigung läge nur bei 6.000 € statt 9.000 €.

Damit ist klar, dass du niemals eine zu geringe Versicherungssumme angeben solltest, um Beiträge zu sparen. Mit dem Zusatz Unterversicherungsverzicht kommt es im Schadensfall nicht zu einer Kürzung wegen Unterversicherung. Um diesen Zusatz in deinen Vertrag aufzunehmen, ermittelt der Versicherer die Versicherungssumme anhand der qm-Anzahl deiner Wohnung. Pro Quadratmeter werden dabei je nach Versicherungsunternehmen pauschal zwischen 600 € und 750 € für die Versicherungssumme berechnet. Bei einer Fläche von 80 qm würden sich also Versicherungssummen zwischen 48.000 € (80 qm x 600 €/qm) und 80.000 € (80 qm x 750 €/qm) ergeben.

3. Elementarschäden:

Kommt es in deiner Region regelmäßig zu Hochwasser und Überschwemmungen oder beispielsweise zu Erdbeben oder Lawinen, solltest du den Zusatz „Elementarschäden“ mitversichern. Natürlich erhöht der Einschluss eines solchen Zusatzes den zu zahlenden Beitrag. Im Schadensfall wird sich dieser allerdings bezahlt machen.

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Wie viel du für deine KFZ-Versicherung zahlen musst, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Der Typ deines Autos, also, ob es sich um einen VW Golf oder einen Audi Q8 handelt, und dein Wohnort, haben Einfluss auf die Höhe deines Beitrags. Zusätzlich beeinflussen vor allem die Schadensfreiheitsklassen für die Höhe des Beitrags maßgeblich. Du zahlst umso weniger, je höher deine Schadensfreiheitsklasse ist.
Mit folgenden Tricks kannst du bei der Versicherung sparen:

1. Passe die Selbstbeteiligung an:
Für die Vollkaskoversicherung ist eine Selbstbeteiligung von 300 € üblich. Wenn du eine Selbstbeteiligung ausgemacht hast, zahlst du für Kaskoschäden bis zur entsprechenden Höhe selbst und wirst nicht in der Schadensfreiheitsklasse herabgestuft. Da dadurch die erwarteten Ausgaben des Versicherungsunternehmens sinken, reduziert sich auch dein Versicherungsbeitrag durch eine Selbstbeteiligung um bis zu 30 %. Bei hohen SF-Klassen für die Kaskoversicherung kann es sogar sein, dass der Beitrag für eine Vollkasko mit einer hohen Selbstbeteiligung (z.B. 1000 €) nicht vom Beitrag für eine Teilkaskoversicherung unterscheidet. Dies liegt daran, dass es für die Teilkasko keine Senkung der Beitragssätze durch schadenfreie Jahre gibt.

2. Zahle jährlich und im Voraus:
Falls es dir möglich ist, solltest du bei deiner KFZ-Versicherung die jährliche Zahlungsweise vereinbaren. Der Gesamtbeitrag für das Versicherungsjahr ist dann günstiger als die Summe bei monatlicher oder bei vierteljährlicher Zahlung.

3. Übernehme die Schadensfreiheitsklasse von einem Familienmitglied:
Familienmitglieder können SF-Klassen einander übertragen. Fährt beispielsweise dein Opa nicht mehr oder habt ihr einen anderen Vertrag, der nicht mehr genutzt wird, kann ein anderer von den in diesen Verträgen angesammelten schadenfreien Jahren profitieren. Dabei solltest du allerdings beachten, dass dem Empfänger der Schadenfreiheitsklassen nur so viele schadenfreie Jahre angerechnet werden können, wie die Person bereits den Führerschein besitzt. Bei Fahranfängern lohnt sich eine solche Übertragung daher nicht so sehr, wie bei langjährigen Fahrern.

4. Ziehe eine Anmeldung als Zweitwagen in Betracht:
Meldest du in der Familie ein neues Auto an, kann es sein, dass es günstiger ist, das Auto als Zweitwagen auf jemanden zu versichern, der bereits Versicherungsnehmer einer anderen KFZ-Versicherung ist. Ein Zweitwagen startet nämlich bei den meisten Versicherern statt bei SF-Klasse 0 bei SF-Klasse 1/2 oder höher. Für die Haftpflichtversicherung bedeutet das bereits eine wesentliche Beitragsreduktion.

Willst du eine KFZ-Versicherung abschließen oder wechseln? Unsere Versicherungsexperten beraten dich wie immer unverbindlich und kostenlos, um deinen optimalen Tarif zu finden.

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Die Risiken, die im Alltag auf uns zukommen, verändern sich stetig. Alte Versicherungstarife decken deine individuellen Risiken möglicherweise nur unzureichend ab.
Ein Wechsel der Versicherung kann zusätzlich zur Kosteneinsparung mit einer
Verbesserung des Versicherungsschutzes einhergehen. Deshalb sollten deine Versicherungen regelmäßig auf Aktualität geprüft werden. Ebenso beeinflussen Veränderungen deiner Lebensumstände die Tarife und die abzusichernden Risiken, die für dich relevant sind. Solche Veränderungen können beispielsweise Umzüge bzw. Hausbau oder Kinder sein.

Beispiel Privathaftpflichtversicherung:
Hast du deine Privathaftpflicht vor über vier Jahren abgeschlossen, bieten neue Tarife wahrscheinlich eine bessere Absicherung. Veränderte Lebenssituationen erfordern außerdem andere Tarife: Bei Berufstätigen sollte der Verlust beruflicher Schlüssel in Haftpflicht eingebunden sein. Bekommst du Kinder oder lebst du in einer festen Partnerschaft, solltest du von einem Single-Tarif zu einem Familientarif wechseln.

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