Zentral für Sportler sind die Bausteine Eigenbewegung und erhöhte Kraftanstrengung. Damit sind nicht nur Unfälle, die durch Einwirkung von außen entstehen abgedeckt, sondern auch durch „falsche Bewegungen“ von dir selbst verursachte Unfälle. Diese kommen bei Sportlern besonders häufig vor.

Wenn es um Sportunfälle geht, muss erst einmal zwischen Unfällen in der Freizeit und im Verein unterschieden werden.
In einer Vereinsmitgliedschaft ist meist eine Unfallversicherung integriert. Betreibst du regelmäßig Vereinssport, solltest du dich aber unbedingt informieren, ob das in deinem Verein tatsächlich der Fall ist und wie es bei Wettkämpfen aussieht.
Extremsportarten wie Klettern oder Basejumping und Kampfsportarten musst du der Versicherung melden, um im Versicherungsfall keine Kürzungen zu erhalten. Wassersportarten und Tauchen müssen in der Regel auch als besonderes Risiko in den Vertrag aufgenommen werden.

Auch für begeisterte Wintersportler ist eine Unfallversicherung wichtig, da hier ein besonders hohes Verletzungsrisiko herrscht.

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Außer für den Fall, dass es sich bei deinem Auslandsaufenthalt um eine Geschäftsreise handelt, hilft dir die gesetzliche Unfallversicherung im Ausland nicht viel weiter.

Die private Unfallversicherung dagegen gilt in der Freizeit und weltweit. Der Grund für den Auslandsaufenthalt spielt dafür keine Rolle. Eine Ausnahme bildet der Aufenthalt in Kriegs- oder Krisengebieten, da mit der Entscheidung, sich in einem solchen Land aufzuhalten, ein zu großes Risiko eingegangen wird.

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Nein, eine Unfallversicherung sichert ein völlig anderes Risiko als eine BU ab und kann sie daher auch nicht ersetzen.

Meist sind es körperliche oder immer häufiger psychische Erkrankungen, die eine Berufsunfähigkeit mit sich bringen – Unfälle sind nur in 14 % der Fälle die Ursache. Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt im Versicherungsfall eine monatliche Rente aus, die dazu dient, dein vorheriges Einkommen möglichst gut zu ersetzen, während die Unfallversicherung vor allem bei akuten Kosten hilft.

Wenn du dich als Erwerbstätiger allerdings zwischen Unfall- und Berufsunfähigkeitsversicherung entscheiden musst, solltest du dich unbedingt für die Berufsunfähigkeitsversicherung entscheiden, da diese deine Existenzgrundlage dauerhaft sichert.

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